The Coral – Dreaming Of You

Feb 04 2010 Published by Yannick under Tracks

Wieder so eine Band mit einem ziemlich … hm, weirden Namen? Aber wie dem auch sei, gute Musik machen sie ja doch.

The Coral -- Dreaming Of You.

Ein Foxtrott übrigens!

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Tomte – Warum Ich Hier Stehe

Feb 03 2010 Published by Yannick under Tracks

Ewig her, dass ich Tomte gehört habe. Aber es kommt wieder so eine Phase, da schleichen sich ihre Texte einfach so in mein Leben.

Tomte -- Warum Ich Hier Stehe.

Die Sonne scheint so oder so, die Wolken entscheiden, ob du sie siehst.

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Bosse: Taxi

Jan 17 2010 Published by Yannick under CDs & EPs

Meine euphorische Melancholie betreffend dieses Albums habe ich ja bereits hier zum Ausdruck gebracht. (Mann, was für ein Satz!) Und ich habe sie auch nach intensivem Genuss nicht verloren. Endlich wieder gute, melancholische deutsche Indie-Musik! Stellenweise erinnert mich Bosse sehr an Kettcar, Niels Frevert und Tomte (die hier bestimmt auch noch ihr Blog-Debut feiern werden) mit mehr Klavier und mehr gesprochenem Text.

“Liebe ist leise, und alles hier ist laut” heißt es in “Liebe Ist Leise”. Und irgendwie steht das gesamte Album unter diesem Motto. Viel leise, sanfte Klaviermusik und Streicher treffen auf eingängige Melodien mit endlich einfach mal unpoetischen, wahren Texten. Hier muss sich keiner wichtig fühlen, hier geht es nicht um pseudo-bedeutsame Botschaften. Hier geht es um Musik, die zu Herzen geht -- und das spürt man in jeder einzelnen Zeile jeden einzelnen Liedes.

“Ich glaub daran, dass Glück auf der Straße liegt, dass es uns begegnet und bleibt.”

Sehr tolle Tracks außer “3 Millionen” (ist oben verlinkt):

Tanz Mit Mir:

Liebe Ist Leise:

Alter Strand:

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Bosse – 3 Millionen

Jan 14 2010 Published by Yannick under Tracks

Als wir in Berlin waren, hingen überall Plakate von Bosse. Den Namen hatte ich gehört, die Musik nicht. Ich kaufte also sein neuestes Album, Taxi, hörte rein und war gerührt. Ich stoße in letzter Zeit immer öfter mehr oder wenig zufällig auf sehr gute melancholische Musik. Ob das gut oder schlecht für mich und meinen Gemütszustand ist, sei mal dahin gestellt.

Bosse -- 3 Millionen.

Herz alle, Konto leer, das letzte Geld, Wohnungstür. Treppenhaus, Straßenlicht, Verlorengehen, bleich im Gesicht. Ein letzter Gruß von der Theke an das Leben, dass du kanntest -- was jetzt fehlt ist ein Weiser für den Weg für die nächsten Wochen.

Dein Arzt hat gesagt es ist okay, aber alles tut weh. Deine Freunde sagen dir, es geht vorbei, aber es geht nicht so leicht. In deiner Stadt leben über 3 Millionen und du bist heute Nacht unterwegs um zu schauen, ob unter diesen 3 Millionen jemand ist, der dich versteht. … jemand ist, der dich versteht.

Fliegen gehen mit den Flaschen, mit den Montagstrinkern Zeit überstehen. Liebe suchen, jemand suchen, alles abgesucht und niemand gesehen. Wach bleiben, bitte nicht schlafen, jemand muss da sein, der dich versteht.

Dein Arzt hat gesagt es ist okay, aber alles tut weh. Deine Freunde sagen dir, es geht vorbei, aber es geht nicht so leicht. In deiner Stadt leben über 3 Millionen und du bist heute Nacht unterwegs um zu schauen, ob unter diesen 3 Millionen jemand ist, der dich versteht. … jemand ist, der dich versteht.

In deiner Stadt leben über 3 Millionen und du bist heute Nacht unterwegs um zu schauen, ob unter diesen 3 Millionen jemand ist, der dich versteht. … jemand ist, der dich versteht. … jemand, der dich nach Hause bringt. … jemand ist, der dich versteht. … jemand,der bleibt und nicht mehr geht.

Dein Arzt hat gesagt es ist okay, aber alles tut weh. Deine Freunde sagen dir, es geht vorbei, aber es geht nicht so leicht. In deiner Stadt leben über 3 Millionen und du bist heute Nacht unterwegs um zu schauen, ob unter diesen 3 Millionen jemand ist, der dich versteht. … jemand ist, der dich versteht.

Durch das gesamte Album ziehen sich solche Texte, die so einfach und doch irgendwie so wahr sind. Wundervoll. Eine komplette Review folgt.

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White Lies: To Lose My Life

Dez 30 2009 Published by Yannick under CDs & EPs

Wenn die Apokalypse kommt, will ich mit To Lose My Life in den Tod gehen. Mal ehrlich, wem kommen denn keine Weltuntergangs-Gedanken, wenn er sich dieses Cover ansieht? … nein, ernsthaft. Das neue Album von White Lies hat so eine gewaltige Kraft, ist aber nicht zu brutal laut und schnell – genau die richtige Mischung zwischen ruhig und stürmisch. Die Texte finden (auch wenn ich das irgendwie schon gar nicht mehr erwartet hatte) immer ihr perfektes musikalisches Pendant. Um mal eine tolle Assoziation vorzubringen: Ich musste (und muss immer noch) die ganze Zeit über an Regen denken. Regen, Regen, Regen! Sturm, Sturm, Sturm!

Ich mag Regen, ehrlich. Und trotzdem verfluche ich ihn manchmal dafür, dass er mir so schlechte Laune macht. Genauso ist es mit To Lose My Life. Die Musik steht dem düsteren Titel in nichts nach – und trotzdem macht es irgendwie einfach Spaß. Eines der wenigen Alben, die gute schlechte (oder schlechte gute) Laune machen (und bei denen fast alle Tracks fünf Sterne in meiner Mediathek bekommen). Sehr empfehlenswert!

Um ein paar Tracks besonders hervorzuheben: “To Lose My Life”, “Farewell To The Fareground” und “The Price Of Love” sind wirklich schrecklich penetrant, wenn ich an andere Musik denken will.

Let’s grow old together, and die at the same time …

Mal sehen, wie ich in einer Weile darüber denke. Bin gespannt.

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