Wenn die Apokalypse kommt, will ich mit To Lose My Life in den Tod gehen. Mal ehrlich, wem kommen denn keine Weltuntergangs-Gedanken, wenn er sich dieses Cover ansieht? … nein, ernsthaft. Das neue Album von White Lies hat so eine gewaltige Kraft, ist aber nicht zu brutal laut und schnell – genau die richtige Mischung zwischen ruhig und stürmisch. Die Texte finden (auch wenn ich das irgendwie schon gar nicht mehr erwartet hatte) immer ihr perfektes musikalisches Pendant. Um mal eine tolle Assoziation vorzubringen: Ich musste (und muss immer noch) die ganze Zeit über an Regen denken. Regen, Regen, Regen! Sturm, Sturm, Sturm!
Ich mag Regen, ehrlich. Und trotzdem verfluche ich ihn manchmal dafür, dass er mir so schlechte Laune macht. Genauso ist es mit To Lose My Life. Die Musik steht dem düsteren Titel in nichts nach – und trotzdem macht es irgendwie einfach Spaß. Eines der wenigen Alben, die gute schlechte (oder schlechte gute) Laune machen (und bei denen fast alle Tracks fünf Sterne in meiner Mediathek bekommen). Sehr empfehlenswert!
Um ein paar Tracks besonders hervorzuheben: “To Lose My Life”, “Farewell To The Fareground” und “The Price Of Love” sind wirklich schrecklich penetrant, wenn ich an andere Musik denken will.
Let’s grow old together, and die at the same time …
Mal sehen, wie ich in einer Weile darüber denke. Bin gespannt.