Empire Of The Sun: Walking On A Dream
Da ist sie nun, die versprochene Rezension zu Empire Of The Suns Debutalbum Walking On A Dream. Und obwohl ich zugeben muss, dass das Albencover ein wenig irreführend ist, ist die darauf enthaltene Musik doch verdammt gut.
Empire Of The Sun kommen aus Australien und setzen sich zusammen aus Luke Steele und Nick Littlemore. Ihr (rein optischer) Stil erinnert sehr an … nun ja, avantgardistische Sigfried und Roy-Adaptionen? Wie auch immer, man muss sie sich ja nicht ansehen. Vielmehr machen die beiden alternative Electronic-Musik. Und wie immer schrecken erst einmal alle zurück, wenn ich Electronic sage, hier bedeutet es aber tatsächlich nur, dass sie viele Synthesizer-Elemente verwenden (so bezeichnet man ihr Genre oft auch als “Synthpop”, der Ausdruck gefällt mir aber schlicht nicht).
Die Zukunft des Pop – so futuristisch schon das Alben-Cover aussieht, so gestaltet sich auch dessen Inhalt. Wieder sehr sphärisch, sehr flächendeckend aber auch mit sehr treibenden Beats unterlegt präsentieren sich die zehn Titel. Und interessanterweise gibt es für mich nur einen Totalausfall auf dem Album.
Insgesamt jedoch ein sehr, sehr, sehr empfehlenswertes Werk, von dem man zumindest Teile gehört haben sollte (dazu siehe auch die Hörbeispiele).
Empire Of The Sun: Walking On A Dream
Electronic, Synthpop, Alternative (2007)
01 Standing On The Shore
02 Walking On A Dream
03 Half Mast
04 We Are The People
05 Delta Bay
06 Country
07 The World
08 Swordfish Hotkiss Night
09 Tiger By My Side
10 Without You
Hörbeispiele:
We Are The People:
Zeigen ▼
Walking On A Dream:
Zeigen ▼
Standing On The Shore:
Zeigen ▼
