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	<title>TOAST.FM &#187; Berlin</title>
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	<description>Wäre doch gelacht!</description>
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		<title>Berlin, Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yannick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[(Ich höre gerade: Kate Nash &#8211; Foundations) &#38; (Achtung, das wird ein bebildeter Artikel!)
Wie es der Zufall so will, waren wir von Freitag Nachmittag bis Dienstag Morgen in Berlin. Wir, das sind ich, mein Vater und meine Freundin (ominös, ominös). Der Anlass war eigentlich ein wenig unspektakulär &#8211; wir wollten meinen Onkel (also den Bruder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Ich höre gerade: Kate Nash &#8211; Foundations)</em> &amp; (Achtung, das wird ein bebildeter Artikel!)</p>
<p>Wie es der Zufall so will, waren wir von Freitag Nachmittag bis Dienstag Morgen in Berlin. Wir, das sind ich, mein Vater und meine Freundin (ominös, ominös). Der Anlass war eigentlich ein wenig unspektakulär &#8211; wir wollten meinen Onkel (also den Bruder meines Vaters, respektive) und dessen Familie besuchen.</p>
<p>So packten wir also unsere Koffer, Taschen und sonstige Reiseutensilien, packten sie in ein großes Auto und machten uns mit Fertigkaffee, Schweineohren und einer ganzen Menge Verpenntheit morgens um acht Uhr los (überraschenderweise sogar ziemlich pünktlich). Und, wie ich überrascht feststellen musste: Man kann Berlin tatsächlich in fünfeinhalb Stunden erreichen. Das änderte natürlich nichts daran, dass es einfach scheiße kalt war, als wir ankamen &#8211; meine Befürchtungen haben sich also bestätigt.</p>
<p>In der Ferienwohnung angekommen (die Vermieterin lief natürlich eiskalt im T-Shirt herum) stellten wir unser Gepäck ab und machten uns auf zu meinem Onkel (der angeblich direkt um die Ecke wohnte &#8211; der Weg entpuppte sich dann doch etwas weiter als &#8220;direkt um die Ecke&#8221;). Kaffee, Tee, Familienvorstellung, Handschütteln hier, da, was man halt so macht, wenn man sich eine ganze Weile nicht gesehen hat. Nichtmal ohne ein &#8220;Bist du groß geworden&#8221; kamen wir aus. Schade aber auch.</p>
<p>Abendessen (ganz wichtig) gab es dann nach einem kleineren Rundgang durchs Viertel beim Vietnamesen um die Ecken. Während dieser Tour fielen mir zwei Dinge auf: 1. Es gibt jede Menge kleiner Geschäfte in Berlin, was ich definitiv sehr toll finde; 2. Der Großteil davon sind vietnamesische Restaurants. Lecker war es auf jeden Fall, so viel muss gesagt sein. Und weil wir ja so unerschrockene Helden sind, mussten wir natürlich erstmal als erste partnerschaftliche Aktion in diesem Kurzurlaub die Umgebung erkunden. Angeblich sei das Viertel voll von kleinen, privaten Modeläden, merkwürdigen Leuten, Musik, Bars, Clubs, etc., wurde uns gesagt. Das war dann auch alles ganz nett, nur war es a) schlicht saukalt und b) zu spät, als dass noch ein Geschäft geöffnet hätte.<br />
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<div id='SID1272742659' style='display:none;'>
<a href="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02266.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-88" title="DSC02266" src="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02266-300x200.jpg" alt="DSC02266" width="300" height="200" /></a>
</div>
<p>Naja, auf jeden Fall schlugen wir uns durch bis zum Brandenburger Tor, das im Rahmen des &#8220;Festival of Lights&#8221;&#8216; erleuchtet war, wie auch andere Gebäude in der Stadt &#8211; sehr nett, aber sehr kalt. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einer der angeblichen angesagten Bars (&#8220;Supanova&#8221;), die tatsächlich sehr nett war. Und hier der Plan:<br />
<strong>Sowas brauchen wir bei uns auch!</strong> Wenn mich jemand finanzieren will, gerne.</p>
<p>Am nächsten Tag stand dann die obligatorische Autotour durch die Stadt an. Moderiert von meinem Onkel fuhren wir zwei Stunden lang kreuz und quer durch Berlin, Tourismus im Kleinformat.</p>
<p><em>(Jetzt höre ich: Arctic Monkeys &#8211; Old Yellow Bricks)</em></p>
<p>Nachdem wir das dann doch irgendwie geschafft hatten (ein wenig anstrengend war es ja doch), mussten wir definitiv einkaufen gehen &#8211; kulturell, versteht sich: im <a href="http://www.kulturkaufhaus.de/">Kulturkaufhaus Dussmann</a>. Alter, so eine große Buchhandlung habe ich noch nie gesehen &#8211; größer als Karstadt in Darmstadt, nur Bücher, CDs und DVDs. Sehr beeindruckend (und natürlich musste ich dreißig Euro da lassen. Dafür jetzt endlich: Porcupine Tree &#8211; The Incident!).</p>
<p>Angefacht und im Kaufrausch muste ich dann sofort noch nach einer Umhängetasche suchen, die ich wirklich dringend mal brauchte (um meinen Mantel auch mal anziehen zu können). Also ging es wieder los durch alle kleinen und großen Läden Berlins (fast.), bis ich dann schließlich endlich doch eine entdeckte &#8211; sehr geil, meiner Meinung nach, von <a href="http://www.skunkfunk.com">skunkfunk</a>. Bilder gibt es, sobald ich welche gemacht habe. Der einzige Nachteil: wieder sechzig Euro ausgegeben.</p>
<p>Abends aßen wir dann ein wenig beengt beim offensichtlich vollsten Szene-Italiener Berlins. Ehrlich, so viele Menschen auf so wenig Platz habe ich noch nie in einem Restaurant gesehen. (Lecker war es ja, zugegeben.)</p>
<p>Der Sonntag begann mit einem Besuch des Flohmarkts am Mauerpark, einer riesigen (wirklich riesigen) Hippie-Veranstaltung, bei der es so ziemlich alles gab, was sich keiner wünscht. Obwohl wir nach nichts suchten und einfach nur herumspazierten, brauchten wir zwei Stunden, bis wir alles abgelaufen hatten.</p>
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<div id='SID1080307054' style='display:none;'>
<a href="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02711.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-92" title="DSC02711" src="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02711-300x200.jpg" alt="DSC02711" width="300" height="200" /></a>
</div>
<p>Um dann unsere kulturelle Ader zu befriedigen, besuchten wir zunächst das DDR-Museum an der Spree. Und auch dort muss ich wieder sagen: Es wäre wirklich nett gewesen, wäre doch ein wenig mehr Platz gewesen! Die Exponate waren alle &#8220;zum Anfassen&#8221;, wie die Infotafeln verrieten; nur leider kam man nie nah genug an sie heran, um das tatsächlich auch zu tun. Die empfohlenen anderthalb Stunden für einen Besuch halbierten sich bei uns aus purer Frustration. Allerdings gab uns das Zeit für einige imperatorenhafte Bilder:</p>
<p><a href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay(document.getElementById('SID455313864'), this, 'Zeigen &#9660;', 'Verbergen &#9650;');">Zeigen &#9660;</a></p>
<div id='SID455313864' style='display:none;'>
<a href="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02829.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-93" title="DSC02829" src="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02829-300x200.jpg" alt="DSC02829" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02836.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-94" title="DSC02836" src="http://www.toast-fm.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/DSC02836-201x300.jpg" alt="DSC02836" width="201" height="300" /></a>
</div>
<p>Da das immer noch nicht anspruchsvoll genug war, gaben wir uns danach noch (man merkt, ich will Wortwiederholungen vermeiden) das <a href="http://www.dhm.de/">Deutsche Historische Museum</a> &#8211; das war auch tatsächlich überaus interessant, aber eine solche Fülle an Informationen so unübersichtlich strukturiert überwältigten uns dann doch etwas. Meiner Meinung nach war das Hauptproblem, dass der Fokus der Ausstellungen zu sehr auf Hintergrundmaterial (Quellentexte, Gemälde, etc.) anstatt von handfesten Fakten gelegt wurde &#8211; man verlor sich ein wenig im Gewirr der Ausstellungsstücke. Dazu kam noch, dass der zu laufende Weg nicht ganz offensichtlich war. Inzwischen denke ich, dass es einen &#8220;Hauptweg&#8221; mit Übersichtstafeln zur jeweiligen Epoche mit einzelnen Abzweigungen zur Vertiefung gab. Das musste man aber erst einmal herausfinden, da halfen auch die Pfeile auf dem Boden nicht. Aber was will man sagen &#8211; Schüler und Studenten bezahlen keinen Eintritt, also durchaus empfehlenswert. Nur Zeit sollte man mitbringen!</p>
<p>Nach dem Abendessen dieses Tages habe ich beschlossen, öfter indisch zu essen. Nur so viel.</p>
<p>Der letzte Tag bestand doch wieder aus purer Dekadenz. Nach dem längst überfälligen Besuch des <a href="http://www.kadewe.de/">KaDeWe</a> und insbesondere dessen Feinkostabteilung reizten uns noch der Kurfürstendamm (ich weigere mich, &#8220;Ku&#8217;damm&#8221; zu schreiben) mit dem leider geschlossenen Fotografiemuseum und eine Buchhandlung, in der wir uns leider völlig festlasen (und wieder dreißig Euro ließen), sodass wir zu spät zum Abendessen und den selbstgerollten Gnocchi kamen (die übrigens sehr lecker waren, wie ich an dieser Stelle nochmal erwähnen muss &#8211; vielleicht liest das ja jemand, der sich geschmeichelt fühlt).</p>
<p>Zum Abend muss man sagen: Sehr blöd gelaufen. Beim Stöbern im Nachtleben-Führer stellten wir (ich sehr begeistert, sie sehr zurückhaltend) fest, dass in einer Kreuzberger Bar <em>Die Sterne </em> mit Support von <em>Frittenbude</em> auftreten würden, was bei mir ein gewisse Euphorie auslöste. Nachdem Frittenbude jedoch absagten und es sowieso keine Karten mehr gab, beschlossen wir doch, so fertig zu sein, dass wir den Abend in der heimischen Ferienwohnung verbrachten.</p>
<p>Das war im Wesentlichen unser Berlin-Aufenthalt &#8211; weniger Dekadenz, als erwartet, mehr, als nötig. Irgendwie.</p>
<p><strong>Danke!</strong> (Ich hoffe, es fühlt sich jemand angesprochen.)</p>
<p>(Ach, und gefahren sind wir natürlich auch wieder.)</p>
<p>Um noch eine schnelle Kostenrechnung von meiner Seite zu machen:<br />
- 30 Euro Bar abgehoben zu Beginn;<br />
- 30 Euro für CDs;<br />
- 30 Euro für Bücher;<br />
- 60 Euro für eine Tasche;<br />
- 10 Euro für Kaffee;<br />
- 15 Euro bei Peek und Cloppenburg.<br />
Macht unterm Strich etwa 180 Euro. Ich sollte sparsamer werden.</p>
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